Gemeinsam wohnen in Köln-Poll

Solidarisch miteinander.

Unsere Vision

Wir wollen am Poller Damm ein solidarisches, inklusives, nachhaltiges und nachbarschaftliches Miteinander gestalten. Das Wohnprojekt soll bedarfsgerechtes und barrierefreies Wohnen ermöglichen und von Offenheit verschiedener Menschen und zwischen den Generationen, von Teilen und einem aktiven Bezug zum Veedel sowie unterschiedlichen Lebensformen geprägt sein: Menschen, die von Barrieren, Rassismus oder Queerfeindlichkeit betroffen sind, ältere Menschen, Menschen, die alleine Kinder versorgen oder Menschen mit eingeschränkten finanziellen Ressourcen, junge Familien und Alleinstehende finden hier gleichermaßen ein Zuhause und gestalten das Zusammenleben.

Der Plan

Am Poller Damm soll Wohnraum für rund 160 Menschen entstehen – im Bauplan als Reihenhäuser vorgesehen, wollen wir diese Wohnform neu denken: gemeinschaftlich, ökologisch, solidarisch. Entgegen der seriellen, standardisierten Bauweise des klassischen Reihenhauses, wollen wir durch einen diversen Wohnungsmix Raum für unterschiedliche Lebensverhältnisse und Bedürfnisse bieten. Gemeinschaftsräume und -gärten sollen ein Miteinander ermöglichen, das über den Privatraum hinausgeht. So wollen wir der zunehmenden Vereinzelung im städtischen Raum durch gezielte soziale Architektur etwas entgegensetzen. Aufbauend auf den Vorschlägen der Machbarkeitsstudie arbeiten wir mit dem Kölner Büro Bürgener, Appel und Team (baut Architektur) zusammen.
Derzeit planen wir mit 51 Wohneinheiten, die, je nach Wohnungsmix, auch Platz für etwas mehr als 160 Personen bieten könnten

  • Wohnungsgrößen ca. zwischen 42 m² und 310 m²
  • Gemeinschaftsflächen ca. 150 m²

Wir wollen am Poller Damm für Menschen Wohnraum schaffen, die es auf dem überlasteten Kölner Wohnungsmarkt besonders schwer haben. Besonders wichtig sind uns dabei verschiedene Perspektiven durch soziale Durchmischung, partizipative Prozesse und der Auf- und Ausbau einer Wohngemeinschaft. Wir glauben daran, dass individuelle Lebensrealitäten durch den gegenseitigen Austausch von Erfahrungshorizonten, Sichtweisen, Potenzialen und Ressourcen bereichert werden, sodass sie auf Dauer in eine lebendige und an sich selbst wachsende Gemeinschaft münden Inklusives Mehrgenerationenwohnen ist hierbei ein für uns integraler Bestandteil.

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